Mit Trinkwasser durch die Erkältungszeit

Niesen, Schnäuzen, Husten – wir hören es derzeit überall. Stress, trockene Heizungsluft, schneller
Wechsel zwischen warmem Innen und kaltem Außen – vieles macht uns anfälliger für Erkältungen.
Schleimhäute in Nase und Rachen werden strapaziert und die Haut wird trockener. Unsere körpereigene Abwehrkraft gegenüber Krankheitserregern sinkt, Viren und Bakterien haben leichteres Spiel. Mit einfachen Mitteln lässt sich jedoch einer Erkältung vorbeugen.


Ausreichend trinken
Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollte ein Erwachsener täglich trinken. Bei körperlicher Belastung und in der kalten Jahreszeit darf es ruhig mehr sein. Nehmen wir genügend Flüssigkeit zu uns, kann das helfen, einem grippalen Infekt vorzubeugen. Denn unsere Schleimhäute werden dadurch besser durchblutet, und das stärkt unsere natürliche Barriere gegen Viren und Bakterien. Übrigens: Kopfschmerzen müssen nicht zwingend auf eine Erkältung hindeuten. Auch Flüssigkeitsmangel
kann hierfür die Ursache sein. Ausreichend Trinkwasser trinken beugt nicht nur vor, sondern kann in diesem Fall auch die Beschwerden lindern.

Um erkältungsfrei zu bleiben, wird empfohlen:

Reichlich Obst
Sinnvoll ist der Griff zu frischem Obst das ganze Jahr über. In der kalten Jahreszeit erfüllt es für uns zwei wichtige Funktionen in besonderem Maße: Zufuhr von Flüssigkeit und Versorgung mit Vitaminen. Beides kann neben ausreichendem Trinken dazu beitragen, unsere körpereigene Abwehr intakt zu halten.

Hände waschen
Gänzlich verhindern lässt sich der Kontakt mit Krankheitserregern nur selten. Umso wichtiger ist es, diese nicht auch noch zu verbreiten. Deshalb gilt: Niesen besser in die Armbeuge statt in die  Handflächen. Händeschütteln und Umarmungen als Begrüßung zumindest in der Erkältungszeit möglichst vermeiden. Wer sich regelmäßig gründlich die Hände wäscht oder sogar desinfiziert – am besten gleich nach Ankunft am Arbeitsplatz oder daheim – kann einen Großteil der Erreger einfach und effektiv abwaschen.

Handschuhe und Mütze sorgen vor
Tragen wir Handschuhe, schützen sie uns nicht nur vor Kälte. Sie verhindern auch den direkten Kontakt mit Viren und Bakterien. Speziell in öffentlichen
Verkehrsmitteln ist es ratsam, Handschuhe anzubehalten. Ebenso gut zur Vorbeugung ist eine Mütze. Denn über den Kopf verlieren wir trotz Haaren die meiste Wärme. Unter Kälteeinfluss ziehen sich unsere Blutgefäße zusammen. Eine optimale Durchblutung ist dann nicht mehr gewährleistet.


Bei Erkältung: Viel trinken hilft

Hat uns eine Erkältung dann doch erwischt, hilft Ruhe und Entspannung. Wer zudem viel trinkt, sorgt für feuchte Schleimhäute und über häufigeres Naseputzen und Abhusten zu vermehrtem Entfernen von Krankheitserregern. Besonders bei Fieber ist es wichtig, den durch Schwitzen entstandenen
Wasserverlust mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr wieder auszugleichen.

Aktiv ans Trinken erinnern
Das Trinken wird im stressigen Alltag leicht vergessen. Nicht ratsam ist es, die Flüssigkeitsdefizite durch
große Mengen in kurzer Zeit auszugleichen. Der Körper wird eher belastet und kann die Flüssigkeit schwieriger aufnehmen. Besser ist: Gleichmäßig über den Tag verteilt trinken. Am besten steht eine Trinkflasche oder Karaffe mit frischen Trinkwasser immer in Griff oder Sichtweite bereit.


Quelle: Forum Trinkwasser e.V.


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