Kreislaufsystem sichert die Versorgung
Wasser kehrt immer wieder zu uns zurück
Im Unterschied zu Öl, Erdgas oder Kohle ist Wasser eine erneuerbare Ressource und steht in Deutschland, bedingt durch klimatische Besonderheiten, in ausreichender Menge zur Verfügung. Im Gegensatz zu Wüstenregionen, in denen die Menschen versuchen so wenig wie möglich zu verbrauchen, kann es in Deutschland in reichlicher Menge genutzt werden.
Die Struktur der Wasserversorgung bildet einen Kreislauf. Das, was als Niederschlag versickert, kommt als Grund- oder Quellwasser wieder hervor. Wasser aus Flüssen und Meeren verdampft, wird zu einer Wolke und gelangt als Regen oder Schnee wieder auf die Erde. Es kehrt damit immer wieder in den Kreislauf zurück.
Wichtiger Bestandteil des Wasserkreislaufs sind Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Das aus der Natur gewonnene Wasser gelangt über Pumpen zur Aufbereitung ins Wasserwerk und wird von dort an den Kunden weitergeleitet. Anschließend fließt das verbrauchte Wasser in die Kläranlage, wo es nach der Reinigung an die Natur zurückgegeben wird. Dem natürlichen Wasserkreislauf entsteht dadurch kein Nachteil.
Trotz der hohen technischen und hygienischen Standards ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser notwendig. Umweltbelastende Stoffe wie Öle und Lacke gehören nicht in den Wasserkreislauf. Gleiches gilt für chemische Reinigungsmittel und Medikamente. “Alles was wir in das Wasser geben, müssen die Stadtwerke später wieder mit großem Aufwand herausholen. Vorsorge ist besser als Reparatur”, erklärt Bernhard Wendel.
Der Wasserkreislauf ist ein System, welches sich nie erschöpft. Wasser kann daher unbedenklich gebraucht werden, egal ob als Durstlöscher, zur täglichen Hygiene oder für die Gartenbewässerung. Seine gute Qualität und der niedrige Preis machen das möglich.
