Pressemitteilung vom Trägerkreis "Das Erdgasfahrzeug"
Nur 28 Euro Kfz-Steuer für neuen Erdgas-Passat
Erdgasfahrzeuge von Vorteil
Durch die von der Bundesregierung nun zum 1. Juli 2009 beschlossene Umstellung der Kfz-Steuer auf eine CO2- Steuer wird die Steuerbelastung für Erdgas-Fahrzeuge deutlich sinken. Grundsätzlich bleibt auch nach dem neuen Steuermodell der klare finanzielle Vorteil gegenüber Dieselfahrzeugen erhalten. „Hierzu kommt durch die CO2-Komponente des Berechnungsmodells nun auch ein Steuervorteil gegenüber herkömmlichen Benzinern, da Erdgas-Fahrzeuge bis zu 25 Prozent weniger CO2 ausstoßen“, sagt Wolf-Ingo Kunze, der Geschäftsführer des Trägerkreises Erdgas-Fahrzeuge.
Die Reform gilt nur für Neuwagen, die ab dem 1. Juli 2009 zugelassen werden und soll künftig zwei Komponenten haben. Bei der Berechnung werden sowohl der CO2-Ausstroß als auch der Hubraum eines Fahrzeuges zugrunde gelegt. Für jedes Gramm CO2, das die festgelegte Freigrenze von 120 Gramm überschreitet, müssen zwei Euro bezahlt werden. Der erdgasbetriebene VW Passat 1.4 TSI EcoFuel, der nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, bleibt unterhalb der Freigrenze – der CO2- Anteil für das Fahrzeug ist damit kostenfrei.
Hinzu kommt in der Steuerberechnung die Hubraum-Komponente, die bei Erdgasfahrzeugen ebenso wie Benzinern zwei Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter sogar 9,50 Euro. So ergeben sich künftig für die Besitzer des Passat TSI EcoFuel mit 1,4-Liter-Motor unter dem Strich nur 28 Euro Steuern. Zum Vergleich: Die CO2-Steuer eines vergleichbaren VW Passat mit Benzinmotor kostet dagegen 186 Euro, beim vergleichbaren Passat-Dieselmotor sind es 266 Euro.
Hinzu kommt, dass der Passat TSE EcoFuel aufgrund seiner Einstufung nach der Euro 5-Abgasnorm für zwei Jahre von der Kfz-Steuer befreit ist, soweit das Fahrzeug bis zum 30. Juni 2009 zugelassen wird. Bei Euro 4-Modellen gilt diese Steuerbefreiung lediglich ein Jahr.
„Sparen kann man mit Erdgas-Fahrzeugen aber nicht nur bei der CO2- Steuer, sondern auch bei den Kraftstoffkosten. Denn Erdgas ist unter dem Strich rund 50 Prozent günstiger als Benzin und immerhin noch 30 Prozent preiswerter als Diesel“, erklärt Wolf-Ingo Kunze. „Erdgasfahrzeuge sind aber nicht nur bei den CO2-Emissionen sauberer als herkömmliche Antriebe. Sie stoßen im Gegensatz zum Diesel auch ohne Partikelfilter praktisch keinen Feinstaub aus und emittieren im Vergleich zum Benziner rund 70 Prozent weniger Stickoxide".
Weitere Informationen und eine tabellarische Übersicht mit einer Berechnung der CO2- Steuer für erdgasbetriebene Serienfahrzeuge finden Interessierte im Internet unter www.erdgas-fahren.de
