CO2-neutral Auto fahren? - Karl-Wilhelm Koch ist mit Erdgas dem CO2 auf der Spur
Klimaschutz beginnt beim Tanken. Vielen Deutschen ist nicht bewusst, dass es zu den herkömmlichen Antriebsformen auch günstige, sichere und vor allem umweltschonende Alternativen gibt: Erdgas und Bio-Erdgas. Grünen-Politiker Karl-Wilhelm Koch hat den Wandel der Zeit erkannt und sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Als Ergebnis steht der diplomierte Chemiker jetzt vor dem Kauf seines ersten erdgasbetriebenen Fahrzeugs.
Für Karl-Wilhelm Koch, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Ökologie in Rheinland-Pfalz, gilt eine klare Marschroute: Strom und Energie sparen, CO2 vermeiden. Dazu gehört für ihn, mittelfristig CO2-neutral Auto zu fahren. Als Resultat eigener Recherchen, spricht sich Koch eindeutig für Erdgas als Kraftstoff aus: „Elektro-Mobilität kommt für mich nicht in Frage, da es ökologisch wenig sinnvoll ist, wenn 80% des Stroms aus Kohle und Atomenergie gewonnen werden. Und im Vergleich zu meinem aktuellen Diesel hat Erdgas die Nase vorn.“ Ein erdgasbetriebener VW Passat pustet bis zu 95% weniger Stickoxide in die Luft und spart durch Beimischen von regenerativem Bio-Erdgas - je nach Beimischungsquote - sogar bis zu 97% CO2-Emissionen ein. Bei einem Erdgas-Fahrzeug wird die Umwelt auch nicht mit Feinstaub belastet – ein wichtiger Punkt in seiner Entscheidungsfindung: „Den nachfolgenden Generationen sollte man nichts kaputt machen und die Erde nicht schlechter verlassen, als man sie vorgefunden hat“, findet der engagierte Umweltschützer und erklärt weiter: „Der VW Passat mit Erdgasantrieb ist bestellt.“
Mobilität mit vertretbarem Zeitaufwand
Den Grünen-Politiker zog es 1996 aus gesundheitlichen Gründen von Krefeld in die Vulkaneifel nach Hillesheim. Von dort pendelt er berufsbedingt fast täglich in das 50 km entfernte Wittlich. „Mobilität bedeutet für mich, in einem vertretbaren Zeitaufwand mein Ziel zu erreichen. Der Faktor Zeit ist neben dem Umweltschutz ganz entscheidend“, berichtet Koch. „Wenn ich mit Bus und Bahn in einer akzeptablen Zeit meine Arbeitsstelle in Wittlich erreichen könnte, wäre das eine Option“, so Koch weiter. Allerdings ist das aus seiner ländlichen Wohngegend nicht möglich. Als Lösung für diese Herausforderung bietet sich Erdgas an: Ohne Einbüßen von Mobilität schont Herr Koch demnächst bei jeder Autofahrt die Umwelt. Auch städtische Umweltzonen sind aufgrund der geringen CO2-Belastung passierbar: Die „Grüne Plakette“ am Erdgas-Passat macht’s möglich.
Wirtschaftliche Vorteile
Auch wirtschaftlich bringt Erdgas als Antriebsform für Herrn Koch Vorteile mit sich. Anhand eines persönlichen Rechenbeispiels des Stadt- und Lokalpolitikers, hebt er das Einsparpotenzial von Erdgas gegenüber Diesel hervor: „Mein bisheriger VW Passat benötigt 5 Liter Diesel auf 100 km. Das sind gut und gerne 7,5 €, je nach aktuellem Diesel-Preis. Mein künftiger VW Passat mit Erdgas-Antrieb verbraucht nur 3,5 kg des innovativen Treibstoffs – umgerechnet rund 3,5 € auf 100 km.“ Herr Koch ist sich den positiven wirtschaftlichen Effekten bewusst: Fahrer von Erdgasfahrzeugen profitieren von den niedrigen Kraftstoffpreisen. Aufgrund der geringen CO2-Emissionen, ist die KFZ-Steuer erheblich gesenkt. In der Summe ergibt sich mit einem VW Passat eine jährliche Ersparnis von über 1.000 € im Vergleich zur Diesel-Variante. Auch die Mineralölsteuer bleibt bis 2018 auf Erdgas vergünstigt. Der Vorteil: Langfristige Planungssicherheit durch niedrige Kraftstoffpreise.
Politisch betrachtet erkennt Karl-Wilhelm Koch vereinzelt gute Ansätze seitens der Bundesregierung. Beispielsweise wurde Erdgas als Kraftstoff in deren energiepolitisches Konzept aufgenommen. Dennoch äußert er Verbesserungsvorschläge: „Aktuell pushen Bund und Länder dieses Thema zu wenig. Es sollte mehr Geld für Erdgas aufgewandt werden. Die Technik in diesem Gebiet ist ausgereift und bereit.“
Weitere Informationen über Karl-Wilhelm Koch und seine Testfahrt mit dem erdgasbetriebenen VW Passat finden Sie unter: www.erdgasfahren.de/index.php?id=32
Zur Person:
Der diplomierte Chemiker Karl-Wilhelm Koch ist Kreisgeschäftsführer der Grünen in der Vulkaneifel. Er engagiert sich in Landes- und Bundespolitik und agiert als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Ökologie der Grünen in Rheinland-Pfalz. Neben der Ökologie, Energie und Friedenspolitik fokussiert sich sein Engagement als Koordinator des Arbeitskreises Atom auf Bundesebene auf die Atompolitik.
